Auf einen Blick

Aktuelles

3 Aug 2017

Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim GmbH (SWLB) überzeugt beim Förderaufruf für kommunale Klimaschutz-Modellprojekte des Bundesumweltministeriums in Berlin

Ihr Förderantrag für das Modellprojekt SolarHeatGrid "Errichtung und Anbindung einer der größten Solarthermie-Anlagen in Deutschland an ein optimiertes Wärmeverbundnetz", an dem die Stadt Ludwigsburg als Kooperationspartnerin beteiligt ist, wurde bewilligt. Das Projekt wird mit über 10 Millionen Euro gefördert.

Projektstart war der 1. Juni 2017. Insgesamt soll das Modellprojekt drei Jahre in Anspruch nehmen. Im Rahmen des Projektes wird der bestehende Ludwigsburger Fernwärmeverbund, der schon heute die Wärme für große Teile der Stadt mit überwiegend nachwachsenden Rohstoffen bereitstellt, mit den derzeit noch fossil versorgten Netzen Rotbäumlesfeld, Technische Dienste Ludwigsburg (Gänsfußallee 21) sowie Kornwestheim-Nord zusammengeschlossen. Durch die Errichtung der Solarthermie-Anlage in Verbindung mit einem großen Wärmespeicher, der am Standort des HHKW entstehen soll, wird zusätzlich qualitativ hochwertige, regenerativ erzeugte Wärme in das erweiterte Verbundnetz eingespeist.

Nach aufwändigen Vorbereitungen wird es jetzt konkret. Am 31. Juli 2017 sind die ersten Ausschreibungen für die Planungsleistungen „Rohrleitungs- und Tiefbau“ sowie „Wärmespeicher und Anpassung der Heizzentralen“ auf der TED (tenders electronic daily) Website eingegangen und werden innerhalb von fünf Tagen veröffentlicht werden.

Die veröffentlichten Unterlagen enthalten Verlinkungen zu der Vergabeplattform, auf der alle relevanten Dokumente zur Verfügung gestellt werden. Ebenso werden die Unterlagen eine Mailadresse enthalten, über die die Interessenten Fragen zum Verfahren sowie fachliche Fragen stellen können.  Eine direkte Beantwortung von Fragen durch die SWLB ist nicht möglich.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Seite der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim.

6 Jul 2017

Energetikom-Mitgliederversammlung

Ludwigsburg – Am 6. Juli 2017 trafen sich die Mitglieder des Energetikom e.V. zur Mitgliederversammlung.

Baubürgermeister Michael Ilk begrüßte im Namen der Stadt Ludwigsburg die Mitglieder im NaturInfoZentrum am Hungerberg, der Casa Mellifera in Ludwigsburg.

Als Kompetenznetzwerk für Energie und Ökodesign wurde Energetikom e.V. im Jahre 2009 auf Initiative der Stadt Ludwigsburg mit einem breiten Leistungsspektrum und großem Engagement der Mitglieder gestartet. In den vergangenen Jahren konnte der Verein eine Vielzahl erfolgreich durchgeführter Aktivitäten und Projekte verzeichnen und vielfältige Erfahrungen sammeln. Seither haben sich die Rahmenbedingungen und das Umfeld verändert. Die Herausforderungen in den Themenfelder Energie, Klima und Mobilität sind nach wie vor hoch und die Komplexität und Dringlichkeit hat weiter zugenommen. Dennoch ist die finanzielle Zukunft des Vereins, der in Ludwigsburg eine hauptamtlich betriebene Geschäftsstelle unterhält, über das Jahr 2018 hinweg nicht gesichert. Die Mitglieder haben heute beschlossen, sich Ende des Jahres nochmals zu treffen und bis dahin gemeinsam zu überlegen, welche Form der Zusammenarbeit im Energetikom e.V. für das Jahr 2018 und darüber hinaus zukunftsfähig ist.

Im Anschluss an den offiziellen Teil der Versammlung stellte Herr Dennis Fricken, Klimaschutzmanager des Landkreises Ludwigsburg, die Maßnahmen vor, die aus den Empfehlungen des Klimaschutzkonzeptes für den Landkreis, das in den Jahren 2014 und 2015 von Mitgliedern des Energetikoms erstellt wurde, umgesetzt werden sollen.

Auch über den offziellen Teil hinaus wurde bei hochsommerlichen Temperaturen noch weit in den Abend hinein intensiv diskutiert.

 

14 Jun 2017
(von links) BMU-Staatssekretär Gunther Adler, Tobias Großmann, Ludwigsburgs Baubürgermeister Michael Ilk und BBSR-Direktor Harald Herrmann. (Foto: Milena Schloesser)

"Grün in der Stadt"

Baubürgermeister Michael Ilk hat am Montag, 8. Mai 2017 offiziell die Urkunde über die Projektteilnahme bei „Green Urban Labs“ von Gunther Adler, Staatssekretär des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit erhalten. Insgesamt wurden zwölf Modellvorhaben in die Bundesinitiative aufgenommen. Eines davon ist das Projekt der Stadt Ludwigburg „Urban Agenda – Green City“, das mit 158.000 Euro gefördert wird. Dabei entstehen im Gewerbegebiet der Weststadt Grünanlagen, die einen Beitrag zur Klimaanpassung leisten und gleichzeitig für ein angenehmeres und modernes Umfeld sorgen. „Das Modellvorhaben des Bundes gibt uns in Ludwigsburg die Möglichkeit, den erfolgreichen Transformationsprozess in der Weststadt mit grün- und freiraumplanerischen Aufwertungen zu begleiten“, erklärt Michael Ilk. Das Projekt beinhaltet die Begrünung von Höfen, Fassaden und Arbeitsorten im Freibereich der ehemaligen Industrieflächen. Auch „Vertikales Grün“ wird zum Einsatz kommen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger werden über ein breites Angebot an Informationen, Videos und Veranstaltungen eingebunden. „Neben den Aspekten der Klimaanpassung ist es für die Arbeitsplätze der Zukunft wichtig, in einem attraktiven und modernen Umfeld angesiedelt zu sein“, ergänzte Oberbürgermeister Werner Spec.

14 Mär 2017

Gewerbepark der Zukunft - Chancen für Unternehmen und Kommunen

Ludwigsburg – Wodurch zeichnen sich „Gewerbegebiete der Zukunft“ aus? Wie sieht der ideale Standort für wissensintensive Unternehmen aus? Wie können in die Jahre gekommene Gewerbegebiete wieder fit für die Zukunft gemacht werden? Diese Fragen diskutierten rund 60 Entscheidungsträgerinnen  und –träger in Unternehmen und Kommunen sowie Fachkräfte aus den Bereichen Stadtplanung, Architektur und nachhaltiges Bauen am 13. März 2017 in Ludwigsburg. Eingeladen zum Dialog haben das interdisziplinären Kompetenznetzwerk Energetikom e.V. und die IHK-Bezirkskammer Ludwigsburg.

In ihrer Begrüßung verwies Sigrid Zimmerling, Leitende Geschäftsführerin der IHK-Bezirkskammer Ludwigsburg auf die Wichtigkeit zukunftsweisender Gewerbegebiete: „Sie sind für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft genauso wichtig wie für die erfolgreiche Entwicklung von Städten und Kommunen“. Auf engstem Raum verdichtet sich dabei das gesamte Spektrum unserer heutigen Herausforderungen. Es reicht vom Fachkräftemangel bis hin zur digitalen Infrastruktur. Gleichzeitig müssen knappe Flächen, Umweltbelastungen und begrenzte finanzielle Möglichkeiten der Kommunen im Auge behalten werden. „Es braucht innovative Lösungen, die von Wirtschaft und Kommunen gemeinsam entwickelt und umgesetzt werden“, so der Ludwigsburger Oberbürgermeister Werner Spec zu den Teilnehmenden.

Im Mittelpunkt des Nachmittags standen zunächst Praxisbeispiele für effiziente Energiekonzepte. Mit einem Anteil von 44% am Endenergiebedarf stellt der gewerbliche Sektor ein großes  Energieeffizienzpotential zur Unterstützung der Energiewende und der Klimaschutzziele dar. Neben den klassischen Energieeffizienzmaßnahmen wurden auch neue Konzepte vorgestellt, bei denen unter anderem die schwankende Erzeugung aus erneuerbaren Energien und die Nutzung von Energieströmen über Betriebsgrenzen hinweg in integrierten Systemen gelöst werden.

Aufgrund des ungebrochenen globalen Ressourcenverbrauch und des zunehmenden internationalen Wettbewerbs müssen Kommunen bei der Gestaltung von attraktiven Wirtschaftsstandorten völlig neue Wege gehen. Dabei muss es gelingen, die Anforderungen der Wirtschaft und das öffentliche Interesse in einem kooperativen Innovationsprozess gleichermaßen abzudecken.

Welche innovativen Konzepte bereits diskutiert werden und wie das Zusammenspiel der unterschiedlichen Akteure gelingen kann stand im zweiten Teil des Nachmittages im Fokus.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurde deutlich, dass Gewerbeparks der Zukunft, bei denen Innovation und Kooperation im Vordergrund stehen, vielfältige Möglichkeiten sowohl für Unternehmen als auch Kommunen eröffnen. Um alle Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung – Ökologie, Ökonomie, Soziales - in Einklang zu bringen, braucht es einen ganzheitlichen Ansatz, der die einzelnen Handlungsfelder, wie beispielsweise ein integriertes  Energiemanagement, eine gemeinsame E-Mobilitätslösung oder auch Kooperationen im betrieb-lichem Gesundheitsmanagement  zusammenführt.  Bei der Koordination der notwendigen Prozesse muss die Kommune eine aktive Rolle spielen.  „Deshalb wollen wir mit dem Netzwerk Energetikom eine Plattform bieten, um Akteure in diesem Feld zu unterstützen und den Dialog fortzusetzen“, so Jochen Lang, Vorstand Energetikom e.V. zum Abschluss.

Alle Vorträge der Veranstaltung finden Sie zusammengefasst im Downloadbereich.

7 Feb 2017

Netzwerktreffen

Am 7. Februar trafen sich einige Mitglieder des Netzwerkes Energetikom zum Austausch im Ratskeller in Ludwigsburg. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Menschen auf Wandel reagieren und wie sie Veränderungsprozesse beeinflussen. Frau Jeanette Jäger, Energetikom-Vorstandsmitglied und Beraterin für Nachhaltigkeit und Transformation führte inhaltlich in das Thema ein. Anschließend wurde über die unterschiedlichen Erfahrungen heftig diskutiert.

Diese Art von Veranstaltung ist exklusiv für Mitglieder des Netzwerkes.

2 Dez 2016

Abschlussveranstaltung des Projektes "Klimaanpassung Region Stuttgart" (KARS)

Klimaanpassung stärker in der Stadt- und Regionalplanung zu verankern, und mit Energiekonzepten zu verknüpfen, das waren die Ziele des Forschungsprojektes „Klimaanpassung Region Stuttgart“ (KARS). Mit Bundesmitteln unterstützt, haben die Projektpartner Verband Region Stuttgart, Hochschule für Technik Stuttgart, die Städte
Esslingen am Neckar und Ludwigsburg sowie das Energetikom Strategien dazu erarbeitet und Handlungsansätze entwickelt. Die Ergebnisse diskutierten am Freitag rund 200 Teilnehmende beim elften „Tag der Planung“ in Stuttgart.

So bedarf es eigenständiger Klimaanpassungskonzepte als Regelaufgabe in der Stadt- und Regionalplanung und eine engere Zusammenarbeit von Klimatologen, Landschaftsplanern, Stadtplanern und Architekten. Eine wichtige Erkenntnis sei, so der Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Detlef Kurth, „dass die vorhandenen Planungsinstrumente auf kommunaler Ebene ausreichen, aber zu wenig systematisch angewendet werden“. Klimaschutz und Klimaanpassung müssten in der Verwaltung stärker verzahnt und bestehende Leitbilder um Ziele der Klimaanpassung ergänzt werden. Die vorgeschlagenen Maßnahmen lassen sich in fünf Gruppen einordnen: Wasser in der Stadt, Grünflächen in der Stadt, helle und reflektierende Oberflächen an Fassaden oder als Bodenbeläge sowie Schattenflächen. Diese gilt es nun zu erproben.

„Klimaanpassung ist ein Zukunftsthema, das über die Verwaltungsgrenzen der einzelnen Kommunen hinausreicht. Hier sind eine überörtliche Abstimmung und eine enge Verzahnung von Fachbereichen und planerischen Ebenen gefragt. Dieses ‘Kräfte bündeln‘ hat sich der Verband Region Stuttgart auf die Fahnen geschrieben“, so Dr. Nicola Schelling, Regionaldirektorin, Verband Region Stuttgart. Der Verband hat das Forschungsprojekt angestoßen und rund 300.000 Euro an Bundesmitteln eingeworben.

Der Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, Dr. Andre Baumann, zeigte sich in der Diskussion mit den Oberbürgermeistern der beiden Pilotkommunen und dem Projektleiter an der Hochschule für Technik Stuttgart, Prof. Dr. Detlef Kurth, davon überzeugt, dass „die Erkenntnisse aus dem Projekt auch die Strategie der Landesregierung zur Anpassung an den Klimawandel in Baden-Württemberg weiter voran bringen werden“.

Klimaanpassung bei der Stadt Esslingen

Ziel des KARS-Projektes in Esslingen war es, das Thema Klimaanpassung in der
Flächennutzungsplanung zu verankern. Die Stadt Esslingen am Neckar befindet sich in der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans für den Zielhorizont 2030, flankiert von einem Landschafts- und Umweltplan. Der „Layer“ zur Klimaanpassung ist dabei ein wichtiges Bindeglied zwischen Bauleitplanung, Landschaftsplanung und Umweltprüfung. Er hat sich als geeignetes Instrument erwiesen, um die übergeordneten Klimaanpassungsstrategien von Bund und Land sowie die Forderungen aus dem Baugesetzbuch auf die kommunale Ebene zu übertragen und umzusetzen. Damit ist ein erster wichtiger Schritt erreicht. Durch die detaillierte Analyse der lokalen Situation konnten nicht nur die zu erwartenden Folgen der Klimaveränderungen für Esslingen aufgezeigt, sondern auch Handlungsoptionen
erarbeitet werden, wie beispielsweise das Freihalten von Frischluftschneisen. „Die Ergebnisse von KARS liefern deshalb einen wertvollen Beitrag in einer gesamtstädtischen Strategie zu einer intelligenten zukunftsfähigen Stadtentwicklung“, so Dr. Jürgen Zieger, Oberbürgermeister der Stadt Esslingen a.N..

Klimaanpassung bei der Stadt Ludwigsburg

In Ludwigsburg wurde die klimaangepasste Gestaltung eines Neubau-Quartiers im „Entwicklungsbereich Ost“ nördlich des Stadions untersucht. Dabei wurde speziell die Überhitzung und veränderte bioklimatische Situation durch den Klimawandel in zwei Stufen untersucht. Zunächst wurde der städtebauliche Wettbewerb für das neue Wohngebiet
anhand einer Checkliste überprüft. Anschließend erfolgten klimatische Simulationen, um die klimaökologische Wirkung von Neubauten zu bewerten. Aus den Ergebnissen konnten Maßnahmen abgeleitet werden, um die bestehenden Vorhaben klimaökologisch zu verbessern. Das mehrstufige Vorgehen erwies sich als richtiger Weg, da bereits in einer frühen Phase von städtebaulichen Wettbewerben klimatisch günstige Strukturmerkmale in die Entwürfe eingearbeitet werden können. Bereits bei der Ausschreibung und Vorprüfung  können z. B. über Strukturkonzepte Hinweise auf eine klimatisch günstige Ausgestaltung gegeben werden. Werner Spec, Oberbürgermeister der Stadt Ludwigsburg sagte: „Die Anpassung an veränderte Klimabedingungen ist eine wichtige Aufgabe, derer sich Kommunen annehmen müssen. Nur dann wird es möglich sein, dass sich die Menschen in der Stadt weiterhin wohl fühlen und gesunde Lebens- und Arbeitsbedingungen haben“.

Die Ergebnisse des Forschungsprojektes sind als Band 32 in der Schriftenreihe des Verbandes Region Stuttgart erschienen. Die Publikation kann ab sofort online bestellt werden unter www.region-stuttgart.org (im Menüpunkt „Information und Download“).

Programmheft

24 Okt 2016

Mitgliederversammlung und Netzwerktreffen

ab 17:00 Uhr in der Kreissparkasse Ludwigsburg
Der Vorstand des Energetikom e.V. lädt alle Mitglieder zur Mitgliederversammlung und anschließendem Netzwerktreffen in die Kreissparkasse Ludwigsburg, Schiller-Foyer, Uhlandstr. 10, 71636 Ludwigsburg ein. Die folgenden vier Energetikom-Mitglieder werden uns Aktuelles berichten:

  • Stadt Ludwigsburg - Living Lab, Innovationsnetzwerk für Ludwigsburg
  • Kreissparkasse Ludwigsburg, Herr Thomas Raab, Vorstandsmitglied
  • sustainable strategies - Integrale Architektur und Stadtplanung, Herr Volker Auch-Schwelk, Geschäftsführer
  • enisyst GmbH, Herr Dr. Dirk Pietruschka, Geschäftsführer

21 Jul 2016

Auf dem Weg zum CO2-neutralen Landkreis - Klimaschutz zum Anfassen

14:00 -21:00 Uhr, NaturVision Filmfestival 2016, Central Theater Ludwigsburg
Im letzten Jahr wurde von einem Energetikom Konsortium ein integriertes Klimaschutzkonzepte für den Landkreis Ludwigsburg und 34 seiner Gemeinden erarbeitet. Kernstück des Konzepts bildet ein 3D Modell, das unter anderem die Energiebilanz und das Fotovoltaik Potential simuliert. Dieses 3D Touchlab wird nun beim diesjährigen NaturVision Filmfestival vom 21. – 24. Juli in Ludwigsburg gezeigt. Entwickelt wurde das Modell von einem Konsortium aus Energetikom-Mitgliedern bestehend aus der Firma Drees&Sommer, der Hochschule für Technik Stuttgart (HFT), der Ludwigsburger Energieagentur (LEA) sowie der Energetikom Geschäftsstelle. Mit dem Klimaschutzkonzept wurden auf Basis einer umfassenden Analyse des derzeitigen Energieverbrauchs und der CO2 Emissionen das Klimaschutzziel des Landkreises definiert. Der Landkreis Ludwigsburg möchte bis zum Jahr 2050 „klimaneutral“ werden und so die CO2-Emissionen pro Landkreis Einwohner und Jahr auf unter zwei Tonnen begrenzen. Das entspricht einer Reduzierung um 90%. Um diese ambitionierten Ziele zur Reduzierung der Treibhausgase zu erreichen, wurden eine Potentialanalyse und ein konkreter Maßnahmenkatalog erarbeitet. Mit 7,5 t CO2 pro Einwohner und Jahr liegt der Landkreis Ludwigsburg derzeit unterhalb des Landesdurchschnitts von 8,6 t CO2, allerdings sind die Ergebnisse in den Kommunen zum Teil sehr unterschiedlich. Dabei entfallen 41% der Emissionen auf private Haushalte gefolgt von 31% aus dem Verkehrsbereich. Im Gebäudebestand besteht erhebliches Reduktionspotenzial im Bereich Dämmung und Stromverbrauch. Auch im Bereich Mobilität gibt es beträchtliches Einsparpotential.
Um das gesetzte Klimaschutzziel zu erreichen, ist die Mitwirkung aller Akteure erforderlich. Wir hoffen, Sie sind mit dabei und freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Informationsstand. Sie finden uns im Central Theater in Ludwigsburg. Weitere Informationen zum NaturVision Filmfestival 2016 finden Sie hier.

Kurzfassung Klimaschutzkonzept Landkreis Ludwigsburg

12 Nov 2015

Seminar BHKW in der Praxis von Wohneigentümergemeinschaften

9:00 -13:00 Uhr, Wissenszentrum Energie Ludwigsburg, Wilhelmstraße 9/1
Energieeinsparung, Verringerung der CO2-Emissionen, Einsatz erneuerbarer Energieträger und die Reduzierung der Energiekosten sind - neben der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben - Themen, die auch bei Wohngebäuden immer mehr im Vordergrund stehen. Insbesondere Mehrfamilienhäuser stellen aufgrund des häufig hohen Energiebedarfs ein großes Potential für den Einsatz unterschiedlichster Energieerzeugungstechnologien dar. Blockheizkraftwerke (BHKW) sind eine der Technologien, mit der sich die CO2-Emissionen senken und gesetzliche Vorgaben erfüllen lassen. Sie sind technisch ausgereift und bei entsprechenden Rahmenbedingungen wirtschaftlich. Das Seminar soll insbesondere Hausverwaltungen und Wohnungs- bzw. Gebäudeeigentümer aber auch alle andere Interessierte über das Thema Blockheizkraftwerk informieren. Dabei werden die technischen Hintergründe der BHKWtechnik aufgezeigt und realisierte Anlagenbeispiele vorgestellt. Die Umsetzung von BHKW-Projekten sowie der spätere Anlagenbetrieb werden aus Sicht einer Hausverwaltung aufgezeigt. Auf rechtliche und steuerliche Aspekte wird ebenso eingegangen wie auf die Abrechnung der erzeugten Wärme und des eingespeisten Stroms. Darüber hinaus wird erläutert, wie Blockheizkraftwerke im Rahmen von Contracting- Modellen ohne eigene Investitionen realisiert werden können.

Einladungsflyer und Programm