Klimafreundliche Mobilität

KLIMAFREUNDLICHE MOBILITÄT

Rund 25 Prozent der CO2-Emissionen in Europa entfallen auf den Verkehrssektor. Für den Großteil davon ist der Straßenverkehr verantwortlich. Während in anderen Sektoren wie beispielsweise der Energie- oder Abfallwirtschaft in den vergangenen Jahren eine Emissionsminderung erreicht werden konnte, steigen die Emissionen aus dem Verkehrsbereich an.

Wenn das Ziel für den Klimaschutz - die globale Erderwärmung auf maximal zwei Grad Celsius zu begrenzen - erreicht werden soll, dann muss der Verkehrssektor einen deutlich stärkeren Beitrag leisten als bisher. Dabei darf nicht vergessen werden, dass Mobilität heute ein hohes Gut ist, sowohl bei der Verwirklichung privater als auch ökonomischer Interessen. Die Herausforderung besteht darin, mobil zu bleiben und gleichzeitig das Klima zu schützen.

Um klimafreundliche Mobilität voranzubringen, sind Veränderungen beim Straßenverkehr und Personenverkehr entscheidend. Städten kommt hier eine zentrale Rolle zu, klimafreundliche Mobilität auf den Weg zu bringen und gleichzeitig Entwicklungen voranzutreiben und Technologien zu etablieren, die anschließend auch im ländlichen Raum eine Rolle spielen können. Aufgabe ist es, den individualisierten Autoverkehr durch öffentlichen Verkehr sowie durch Rad- und Fußverkehr zu ersetzen. Die notwendigen verbleibenden Fahrzeuge müssen so effizient und sauber wie möglich werden. Dazu bedarf es vermehrter Anstrengung auf allen Ebenen und über Ressortgrenzen hinweg. Hier muss ein Umdenken stattfinden. So muss diskutiert werden, ob beispielsweise innerstädtische Einkaufszentren mit kostenfreien Parkplätzen noch zukunftsfähig sind oder ob im öffentlichen Straßenraum Stellplätze ohne Bewirtschaftung noch tragbar sind.

Während sich Ingenieure aus dem Maschinen- und Automobilbau überwiegend einig sind, dass der Antrieb der Zukunft der Elektromotor ist, sind immer noch viele Fragen offen. Neben Energiespeichertechnologien rücken auch alternative Techniken - wie beispielsweise Wasserstoff- wieder in den Fokus. Aber auch infrastrukturelle Voraussetzungen, z.B. ein flächendeckendes Netz von "Strom-Tanktstellen", müssen erst noch realisiert werden.

 

Intermodale Mobilitätskonzepte

Intermodale Mobilität meint, dass innerhalb eines Weges unterschiedliche Verkehrsträger genutzt werden.

Intermodale Mobilitätskonzepte haben zum Ziel, die Vernetzung der einzelnen Verkehrsträger zu verbessern. Dabei geht es sowohl um Fragen der Infrastruktur (z.B. Park an Ride-Angebote, Fahrradstellplätze an Bahnstationen) als auch um die Vernetzung von Fahrplänen, gemeinsame Tarife wie auch um verkehrsträgerübergreifende Informationsangebote. Einen Schub bekommt das Thema über die rasante Entwicklung der (mobilen) Informations- und Kommunikationstechnik, die eine immer flexiblere Nutzung unterschiedlicher Mobilitätsformen ermöglicht.

 

Arbeitskreis E-Mobilität

Elektromobilität als Teil eines nachhaltigen Mobilitätskonzeptes, um zur Luftreinhaltung und zur Lärmreduzierung in Städten und Gemeinden beizutragen. Ortansässige Gewerbe sollen ihr Wissen erweitern und durch Innovationen in Sachen Elektromobilität helfen, neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Elektroautos sausen lautlos durch die Straßen. Mit "grünem" Strom betankt. Getankt wird überwiegend in den Zeiten, in denen das Stromnetz nicht ausgelastet ist und Pkw geben ihre Ladung bei längerem Stehen wieder ans allgemeine Stromnetz ab. Wir wollen, dass dies keine Vision bleibt, sondern für uns hat die Zukunft in Sachen Mobilität bereits begonnen. Elektromobilität ist eine Schlüsseltechnologie im Feld der alternativen Antriebssysteme. Der globale technologische Wandel bringt weitreichende Auswirkungen für die Wirtschaft, Umwelt und die Gesellschaft mit sich. Wir sehen dies als Herausforderung und gleichzeitig als Chance. Der Arbeitskreis beschäftigt sich mit einer Vielzahl von Fragen rund um den praktischen Einsatz der neuen Antriebssysteme und entwickelt Ideen, die von den Mitglieder gemeinsam umgesetzt werden.

 

MITGLIEDER DES ARBEITSKREISES UND IHRE KOMPETENTEN PARTNER

Bosch EFG MHP Stadt Ludwigsburg   RBSwave   Wirth

Autogas

Autogas schont durch die saubere Verbrennung die Umwelt nachhaltig. Im Vergleich zu Benzin werden 85% weniger Stickoxide, 15% weniger CO2 Emissionen und 50% weniger unverbrannte Kohlenwasserstoffe ausgestoßen. Abgase, die von Autogas-Fahrzeugen verursacht werden, zählen zu den saubersten, die in Verbrennungsmotoren erreicht werden. Ein weiterer Vorteil: Bei der Verbrennung von Autogas entsteht praktisch kein Feinstaub.

 

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